Klimaschutz-Memorandum
Klimaschutz, Umweltschutz und Ressourcen-Schonung gehören zu den herausragenden Aufgaben der Menschheit im 21. Jahrhundert.
 
 
Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Ausstoss klimaschädlicher Treibhausgase bis zum Jahre 2005 um 25% zu reduzieren.
Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Bundesregierung die neue Energieeinsparverordnung verabschiedet, wobei das Anforderungsniveau wiederum angehoben wurde.
 
Eine Zunahme der Luftdichtigkeit von Aufenthaltsräumen, hervorgerufen durch notwendige Dämmmassnahmen, stellt erhöhte Anforderungen an die Innenraumluft und das gesunde Wohnklima dar. Unsachgemässe energetische Sanierungen (Zwangsbelüftung, Luftundichtigkeiten u. a. m.) führen zwangsläufig zu gesundheitlichen Gefährdungen und baulichen Schäden..
 
Hinzu kommt, dass Wohn- und Arbeitsumwelt zunehmend negativ beeinflusst werden von dem enormen Anwachsen der Strahlenbelastung durch Handy-, UMTS- und Bluetooth-Strahlen.
 
 
Lehm und Leton – die ökologischen Baustoffe für eine verbesserte Wohngesundheit
 
 
Lehm- der ökologische Baustoff für ein gesundes Raumklima
 
Die meisten Menschen halten sich durchschnittlich mehr als 22 Stunden in geschlossenen Räumen auf.
Das Raumklima in unseren Wohn-, Schlaf- und Arbeitsräumen ist mit entscheidend für unser Wohlbefinden und unsere Wohngesundheit.
 
Der Mensch braucht für sein Wohlbefinden bei einer normalen Innenraum Temperatur von ca. 20°C eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 60%. Dies ist zwar eine relativ grosse Spannweite, wird sie allerdings unterschritten, trocknen die Schleimhäute der Atmungsorgane aus. Zusätzlich reizen aufgewirbelter Staub, und auf verstaubten Heizkörpern erzeugte Schwelgase, die Schleimhäute. Dies führt beim Menschen zu einem unangenehmen Trockenheitsgefühl und zu einer erhöhten Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten, wobei dadurch auf Dauer das gesamte Immunsystem geschwächt wird.
 
Zur Regulierung des Feuchtehaushaltes, sowohl kurz- als auch langfristig (jahreszeitlich), sind neben einem angepassten Lüftungsregime Baustoffe notwendig, die eine feuchtigkeitsausgleichende Wirkung besitzen.
 
Die Stoffeigenschaft, Feuchtigkeit in Poren und Kapillaren aufzunehmen und wieder abzugeben, lässt sich durch die Ausgleichsfeuchte der Baustoffe bei verschiedenen relativen Luftfeuchten beschreiben.
 
Nach Untersuchungen des Forschungslabors für experimentelles Bauen, Universität Kassel, besitzen Lehmputze und –steine im Vergleich zu anderen klassischen Baustoffen das grösste Potential, Wasserdampf aus der Umgebungsluft aufzunehmen, zu speichern und bei Bedarf wieder abzugeben.
 
Bei einem Anstieg der Raumluftfeuchte von 50% auf 80% nimmt die erste 1,5 cm dicke Schicht einer Lehmsteinwand 300 gr / m² Wasser in 48 Stunden auf, während Kalksandstein gleicher Dicke nur 100 gr / m², gebrannte Ziegel nur 10 – 30 gr / m² im gleichen Zeitraum absorbieren. (Quelle: Minke, G., Lehmbauhandbuch 4. Auflage 1999, Seite 22 – erschienen im Verlag Stauffen bei Freiburg).
 
Lehmputz ist also bereits in Dicken von 1,5 cm in der Lage, die üblichen, täglichen Feuchteschwankungen in einem Wohnraum zu regulieren.
 
Die über einen Zeitraum von 5 Jahren durchgeführten Messungen eines 1985 in Kassel errichteten Wohnhauses, dessen Wände aus Lehm bestehen, ergaben in den Wohnräumen eine durchschnittliche relative Luftfeuchtigkeit von 50%.
Im kühleren Schlafzimmer wurde bei Raumtemperaturen zwischen 18° und 12° C in der Regel eine relative Luftfeuchte zwischen 55% und 65% gemessen.
 
Diese im Vergleich zu den Wohnräumen etwas höhere relative Luftfeuchte wurde subjektiv für das Schlafzimmer optimal empfunden und wirkte offensichtlich vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten.
 
 
Lehm – der ökologische Baustoff gegen Schimmelpilzbefall
 
Ist die Luftfeuchtigkeit zu hoch, leidet der Mensch nicht nur unter Schwüle, es entstehen auch vermehrt Bakterien und Pilzkulturen.
Schimmelpilze bilden Sporen, gasförmige Riech- und Schadstoffe und Gifte (Mykotokine). Schimmelpilze lieben CO2 und organische Nährböden. Kein Pilz kann ohne Feuchtigkeit leben. Lehm und Leton®- Baustoffe geben dem Pilz keinen Nährboden.
 
30% der deutschen Bevölkerung zeigen positive Pilzbefunde.
Auch viele Allergien sind auf Pilzbefall zurückzuführen, ohne dass es vom Menschen erkannt wird. Allergien, die durch den Einsatz bekannter Baustoffe hervorgerufen werden, sind im Begriff zu steigen.
Die heimliche Seuche fordert jährlich tausende Tote. 70% der in der Universitätsklinik Düsseldorf obduzierten Toten, bei denen keine Todesursache festgestellt werden konnte, waren von Pilzen befallen.
 
Energetische Sanierungsmassnahmen von Gebäuden führen zu sogenannten „dichten Gebäudehüllen“. Der natürliche Feuchtigkeitsausgleich zwischen Innen- und Aussenluft muss oft durch Zwangsbelüftungsmassnahmen sichergestellt werden. Bei unsachgemässer Auslegung und Wartung akkumulieren die Kanäle der Belüftungsanlagen hochwirksame giftige Keime und Sporen, die vom Menschen eingeatmet werden.
 
Unter der Überschrift „Bakterienalarm in der Berliner Büroluft“ vom 28.08.2001 der Berliner Morgenpost belegt eine Studie des Landesamtes für Arbeits- und Gesundheitsschutz diese Gefährdung. Von 2100 im Zeitraum von 1999 bis 2000 überprüften Klima- Anlagen hatten über 50% gravierende Mängel und boten dadurch einen idealen Nährboden für ein zum Teil dramatisches Wachstum von Bakterien, Schimmelpilzen und Hefen.
Durch den Einsatz von Lehmbaustoffen werden, sowohl die Bildung von Schimmelpilzen als auch anderen gesundheitsschädlichen Mikroorganismen verhindert. Der Einsatz von Klimageräten zur Regulierung der Raumluft wird im normalen Fall überflüssig.
 
 
Lehm – der ökologische Baustoff ohne Schadstoffbelastung
 
Mit der dichten Gebäudehülle
    - dichte Fenster, kein Luftaustausch,
    - fehlende Baustoffmassen für Wärme- und Feuchteregulierung,
    - mangelnder Einsatz von sorptionsfähigen Baustoffoberflächen
steigt nicht nur die Gefahr der Erkrankung durch Schimmelpilze, sondern auch die Gefahr der Schädigung des Immunsystems durch weitere Wohngifte und Schwermetalle.
 
Jeder 4. Deutsche gilt heute als immungeschädigt, was durch die rasante Zunahme von Allergien bewiesen wird.
 
Der überwiegende Teil der obersten Schicht unserer Erdkruste besteht aus Lehm. In der langen Entwicklungsgeschichte der Menschen findet der Lehm auch Anwendung als Vorratsbehälter für Lebensmittel, als Geschirr und zu Heizzwecken.
 
Als ältester Naturbaustoff enthält Lehm keine Schadstoffe oder Schwermetalle. Durch die Fähigkeit, im Wasserdampf gelöste Schadstoffe aus der Luft zu absorbieren, werden Lehmputze auch in mit Zigarettenqualm belasteten Räumen eingesetzt.
 
 
Lehm – der ökologische Baustoff mit dem Wohlfühlempfinden
 
Über die Feuchteregulierung hinaus kann die Behaglichkeit eines Raumes von dem Wärmeverhalten der Wand positiv oder negativ beeinflusst werden.
Lehm hat einen niedrigen Wärmeeindring- Koeffizienten. Berührt man eine Lehmoberfläche mit der Hand, empfindet man den Baustoff als wohltuend und angenehm.
 
 
Lehm – der ökologische Baustoff  für einen gesunden Umwelt- und Klimaschutz
 
Lehmbaustoffe sind aus ökologischer Sicht nicht nur schadstofffrei, sondern auch im Stoffkreislauf unbegrenzt wiederverwertbar.
 
Ausserdem nehmen die Lehmbaustoffe im Primärenergiebedarf eine ökologische Vorreiter Position ein. Ihre Aushärtung erfolgt durch Trocknung an der Luft. Somit entfallen die für die Herstellung klassischer Baustoffe benötigten grossen Energiemengen für die Brenn- und Trocknungsprozesse. Die CO²-Emission wird auf ein Minimum von 10% reduziert.
 
 
Lehm – der ökologische Baustoff gegen Elektrosmog
 
Der Schutz des Menschen vor hochfrequenten, elektromagnetischen Strahlen gehört mit zu den derzeit größten ungelösten Problemen der Gesundheitsvorsorge.
 
Der Ausstattungsgrad deutscher Haushalte mit elektrischen und elektronischen Geräten befindet sich auf einem sehr hohen Niveau.
Von den Überlandleitungen bis zu den Leitungen für die Energieversorgung in unmittelbarer Hausnähe werden störende elektromagnetische Wellen ausgestrahlt.
 
Drahtlose Kommunikationsmittel, wie schnurlose Telefone für den Hausgebrauch nach DECT- Standard und die Handy-Benutzungen, tragen wesentlich zu einer erhöhten Hochfrequenzbelastung bei ( sog. niederfrequent-gepulste Hochfrequenz-signale wie Mikrowellen, Mobilfunk, Radar, Richtfunk, Verkehrsleittechnik).
 
Wie gefährlich Röntgenstrahlungen des Radars sind, geht aus einer Studie der Universität Witten-Herdecke hervor. Danach wurden 99 Bundeswehrsoldaten erfasst, von denen 25 gestorben und fast 77 schwer erkrankt sind. Die meisten von ihnen hatten Ende der 50er Jahre bis in die 80er Jahre hinein die Radargeräte der Bundeswehr justiert oder repariert.
 
Neue Untersuchungen bei Handy-Benutzern haben aufgrund der Strahlenbelastung ein erhöhtes Augenkrebsrisiko ergeben.
 
Mit dem Artikel „Masten auf dem Krippendach“ vom 31.07.2000 beschreibt der Spiegel die Klagen der Menschen über Ohrensausen, Kopfschmerz und Schlaflosigkeit. Als Verursacher gelten die mittlerweile 50 Millionen Handys und
50 Tausend Mobilfunkantennen.
Mit der Installation des neuen UMTS-Netzes sollen in Deutschland bis zum Jahre 2005 an 15000 neuen Standorten weitere 40000 Sendemaste aufgestellt werden.
Die Entwicklung neuer Techniken machte den heutigen Handyboom möglich: die Kommunikation mit gepulsten Frequenzen.
Beim Mobilfunk wird beispielsweise das Gespräch 217 mal pro Sekunde zwischen Handy und Sendemast neu aufgebaut.
Zu den niederfrequent gepulsten Hochfrequenzstrahlen gehören auch Funksignale des E-Netzes, der UMTS-Technik und der häuslichen Datentelekommunikationssysteme (sogenannt Bluetooth).
 
Fünf weltweite Hersteller aus dem IT- und Telekommunikationsbereich haben sich geeinigt, die kabellose Telekommunikation zwischen Handy- und PC-Geräten, bzw. zwischen PC-Geräten untereinander (Beseitigung des Kabelsalates) zum Standard zu erheben.
Diese Kurzstreckenfunktechnik wird als heimische Kommunikationszentrale das Leben der Menschen in den nächsten Jahren dominieren. Gesendet werden diese Bluetooth-Strahlen im Bereich von 2400 bis 2450 MHz.
 
Der Einfluss der gepulsten Strahlen auf biologische Vorgänge im Nervensystem ist von namhaften Wissenschaftlern neutraler Forschungsinstitute festgestellt worden.
Handy, UMTS und Bluetooth werden Umwelt und Lebewesen in einem solchen Maße beeinflussen, dass deren Tragweite in seiner negativen Auswirkung heute noch nicht überschaubar ist.
 
 
Wie können wir uns dagegen schützen?
 
Professor Pauli an der Universität der Bundeswehr, Neubiberg hat 1999 / 2000 über 100 verschiedene Baustoffe hinsichtlich der Dämpfung für hochfrequente Strahlen getestet (Quelle: Reduzierung hochfrequenter Strahlung im Bauwesen, Baustoffe
und Abschirmung, Peter Pauli, Dietrich Moldan, Universität der Bundeswehr Neubiberg, Mai 2000).
Generell zeigt sich, dass die Wandstärken einen deutlichen Einfluss auf die Dämpfung ausüben. Je dicker das Material, desto größer die Dämpfung.
 
Von allen massiven Baustoffen zeigte Lehm das mit weitem Abstand beste Dämpfungsverhalten. Im Vergleich dazu haben Kalksandsteine beispielsweise nur ein geringes Dämpfungsverhalten.
Im Bereich von 200 MHz bis 1200 MHz werden bei Lehmbaustoffen 90 – 99% der Strahlung gedämpft, ab 1200 bis 7000 MHz sind es nahezu 100%.
 
Im zukünftig besonders kritischen Bereich der Handy-Strahlen (3. Mobilfunkgeneration ab 2002) der UMTS- und der Bluetooth-Strahlen haben Lehmbaustoffe im Innen- und Außenbereich des Gebäudes die hervorragende Eigenschaft, diese Strahlen nahezu vollständig zu absorbieren und unschädlich zu machen.
 
Lehm wandelt die elektromagnetische Energie in Joulesche Wärme um. Das entscheidende Kriterium dabei ist die Dämpfung der Strahlen und nicht ihre Reflektion.
 
Durch Fenster- und Türöffnungen eines Gebäudes dringen die elektromagnetischen Strahlen – selbst, wenn diese durch die Aussenwand gedämpft werden – weiter ungehindert in den Raum ein. Es gilt also, diese zu vernichten. Das gilt insbesondere für die Bluetooth-Strahlen, die fast ausschliesslich im Gebäude Inneren auftreten.
 
Die im Mai 2001 durchgeführten Messungen an Lehm- und Leton-Baustoffen der Teraform Naturbaustoffe Beteiligungsgesellschaft mbH bei Professor Pauli ergaben hervorragende Ergebnisse.
So brachte eine 60 mm Leton®-Wandbauplatte mit 5 mm Lehmoberputz ein Dämpfungsbild von 90%, dieselbe Leton®-Bauplatte mit 12,5 cm Holzleichtlehmstein und 20 mm Lehmoberputz im Bereich ab 2000 MHz eine Dämpfung von 99,9%.
 
 
Leton® – der ökologische Baustoff – kann mehr als Lehm
 
 
Was sind Leton®-Baustoffe?
 
Die Teraform Naturbaustoffe Beteiligungsgesellschaft mbH hat nach langer Forschungsarbeit mit einer patentierten Weltneuheit eine Renaissance des Naturbaustoffes Lehm eingeleitet.
Dieser innovative neue Baustoff heißt Leton® und wird auf Basis von Lehm als weltweit verfügbarer Baustoff hergestellt.
 
Leton® ist besser als Lehm
 
             Leton® ist  wasserfest,
           frost-tauwechselsicher,
           mechanisch stabil,
           formstabil,
           industriell mit genormten Eigenschaften hergestellt,
damit kompensiert Leton® die 3 wesentlichsten Nachteile des Lehms:
 
                                       Lehm ist kein genormter Baustoff,
                                       Lehm schwindet beim Austrocknen,
                                       Lehm ist nicht wasserfest.
 
Leton® behält aber im vollen Umfang die hervorragenden Eigenschaften des Baustoffes Lehm bei und ist als ökologischer Baustoff in Kosten und Preis vergleichbar mit den klassischen Baustoffen.
 
Damit liefern Lehm- und Leton®-Baustoffe einen wesentlichen Beitrag für die Verbesserung der Wohngesundheit und für die Erhaltung der Leistungs- und Schaffenskraft des Menschen.
Lehm und Leton®  leiten eine neue Ära von wohngesunden Baustoffen ein.
 
 
Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.
 
 
                                       Teraform Naturbaustoffe Beteiligungsgesellschaft mbH
                                       Waldstr. 3
                                       D-16798 Fürstenberg
 
                                       Telefon: 033093/ 60991, Fax: 033093/ 37556
                                       Email: teraform@wki.de
 
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